Presseberichte Februar 2010
Schneeflocken: Gutscheine noch nicht abgeholt
23. Februar 2010, Nordwest-Zeitung, RL
BRAKE - Der BrakeVerein teilt mit, dass folgende Gewinnnummern aus der Aktion âBraker Schneeflockenâ noch eingelöst werden können: 119107 (500 Euro);⏠100713, 119503, 119504, 126377, 138610, 146625, 184995, 188666, 195753 (je 50 Euro); 101678, 131841, 137245, 144194, 145986, 146007, 147295, 147476, 180168, 183062, 183786, 184114, 194042, 195501, 196527, 196723 (je 20 Euro); âŹ100685, 114686, 116680, 119314, 119363, 119381, 127645, 131111, 131768, 131798, 131827, 133742, 136106, 137256, 140351, 140558, 141869, 142490, 146044, 146709, 146718, 147274, 147406, 147414, 147465, 166073, 174675, 174705, 183714, 184003, 187270, 187740, 188707, 196438, 196541, 196702 (je 10 Euro). Bis Ende Februar können die Gutscheine im Infopavillon an der Kaje, werktags von 10 bis 17 Uhr, abgeholt werden, danach werden sie ungĂŒltig.
Auf elektronischer Schnitzeljagd durch Brake
Stadterkundung Stiftung Niedersachsen zeichnet Communauten-Projekt der Kunstschule aus
23. Februar 2010, Nordwest-Zeitung, FIT
Brake - Kosmonauten erkunden das Weltall, Communauten erkunden die StÀdte, setzen sich mit der Geschichte ihres Ortes auseinander und erforschen unbekannte Ecken. Solche Touren sollen nun auch in Brake stattfinden. Organisiert wird das Communauten-Projekt von der Kunstschule am Packhaus, dem Schiffahrtsmuseum, der Braker Jugendarbeit, dem BrakeVerein und dem Braker Gymnasium.
Das Zauberwort heiĂt âGeocachingâ. Dabei werden laut Geocacher Joachim Schierloh an sehenswerten Stellen in derâStadt Objekte hinterlegt. Hinweise zum AufspĂŒren werden im Internet veröffentlicht. Mit Hilfe eines NavigationsgerĂ€tes geht man auf digitale Schnitzeljagd.
FĂŒnf davon sollen angeschafft werden. Das Geld dafĂŒr, 10 000 Euro, kommt aus der Stiftung Niedersachsen, die die Kunstschule fĂŒr das Projekt ausgezeichnet hat.
Der Hintergedanke zu der Tour ist, dass zeitgemĂ€Ăe Mittel und Wege gesucht werden, wie Kindern die eigene Stadt nahegebracht wird. In einer Arbeitsgemeinschaft will das Gymnasium in diesem Schuljahr das Programm ausarbeiten. Das Aktionsmobil soll die Kinder dann âdurch die Stadt schickenâ. Kinder sollen anderen ihre Stadt nahebringen â aus ihrer Perspektive, und nicht nur fĂŒr Braker.
Bei Schnitzeljagd per GPS Brake entdecken
23. Februar 2010, Kreiszeitung Wesermarsch
Brake. Mit einer GPS-gestĂŒtzten Schnitzeljagd entdecken junge Leute historisch und kulturgeschichtlich interessante Orte in Brake und Umgebung: Mit diesem Projekt hat die Kunstschule im Packhaus bei der Stiftung Niedersachsen gepunktet und ist ausgezeichnet worden. Verbunden ist das mit einer Projektförderung von 10 000 Euro.
Mehr als 40 Antragsteller hatten sich bei der Stiftung Niedersachsen fĂŒr das Stadterkundungsprojekt âCommunautenâ beworben. Ziel dieses Programms ist es, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der eigenen Stadt zu wecken. Das Projekt der Kunstschule, das in Kooperation mit dem Braker Gymnasium, dem Schiffahrtsmuseum Unterweser, der stĂ€dtischen Jugendarbeit, dem Verein Brake Tourismus und Marketing sowie BĂŒrgern wie Geocacher Jochen Schierloh auf die Beine stellt wird, ist eines von vier in Niedersachsen, die ausgezeichnet wurden.
âGeocaching-Communauten navigieren durch die Seehafenstadt Brakeâ ist der Titel des Projekts, das von der Stiftung auch finanziell unterstĂŒtzt wird. DarĂŒber freuen sich Barbara MĂŒller, die als Leiterin der Kunstschule auch das Projekt leitet, und ihre Kooperationspartner. Besonders gepunktet hat das Projekt durch die Einbindung des Schiffsfahrtsmuseums. âEin tolles Projektâ, freut sich Museumsleiter Dr. Christine Keitsch, die weiĂ, dass Geocaching eine immer gröĂere Fangemeinde findet. Und die genaue Standortbestimmung war immer ein Thema in der Seefahrt â war es frĂŒher der Sextant, sind es heute satellitengestĂŒtzte Systeme. âEs ist spannend, Verbindungen zu historischen und kulturellen Themen zu schaffen.â
Austausch mit Jugendlichen
Ziel der GPS-gestĂŒtzten Schnitzeljagd zu interessanten Orten in Brake und Umgebung ist es, mithilfe kreativer Fragestellungen und einfallsreicher Lösungen die Fantasie der jungen Menschen anzusprechen, den Mikrokosmos ihres Heimatortes zu verstehen und schĂ€tzen zu lernen und sich mit anderen Jugendlichen ĂŒber die eigene Stadt auszutauschen. Gestartet wird das Projekt nun im Form einer Arbeitsgemeinschaft (AG) am Braker Gymnasium im Schuljahr 2010/2011. Dann wird auch die konkrete Ausgestaltung erarbeitet, und zwar mit Jugendlichen. Weitere KulturtrĂ€ger auĂer den bisherigen Kooperationspartnern sollen eingebunden werden.
Mit im Boot ist auch das stĂ€dtische Aktionsmobil Actimo: âWir schicken die Kinder und Jugendlichen dann auf den Weg durch Brakeâ, freut sich Petra Schrage von der stĂ€dtischen Jugendarbeit schon. Dabei können die Kinder dann die fĂŒnf GPS-GerĂ€te nutzen, die fĂŒr das Projekt angeschafft werden, wie Barbara MĂŒller von der Kunstschule und Geocacher Jochen Schierloh, der die AG leiten wird, berichteten.
Auch fĂŒr das Gymnasium ist es ein spannendes Vorhaben. âEs ist nicht nur eine AG, sondern ein Projekt mit konkreten Ergebnisse, die Jugendliche motivieren, ihre Stadt zu erkundenâ, sagte der stellvertretende Schulleiter Horst Huntemann. Und dass âdie Kids das mitentwickelnâ, findet Petra Schrage einfach toll: âAls jugendliche Experten werden sie ihr Wissen weitergeben.â (gg)
Röben fÀhrt Bus und gewinnt
22. Februar 2010, Nordwest-Zeitung, LR
BRAKE - Brigitte Röben hat den Braker Stadtbus genutzt â und dadurch einen Brake-Gutschein in Höhe von 50 Euro gewonnen. Röben hatte ihren Fahrschein rechtzeitig bei einer Annahmestelle der Stadtbus-Gewinnaktion abgegeben. Den Gutschein kann sie jetzt im InfoPavillon an der Kaje abholen, teilt der BrakeVerein mit.
Ray Wilson beim Hafenfest
Konzert Klassik-Ensemble unterstĂŒtzt den ehemaligen Genesis-SĂ€nger
20. Februar 2010, Nordwest-Zeitung, Detlef GlĂŒckselig
Brake Events organisiert das Gastspiel zusammen mit dem Kulturförderverein. Am 15. MÀrz beginnt der Vorverkauf.
Brake - Ray Wilson ist ein lustiger Kerl. âGuten Abend, mein Name ist Phil Collinsâ, begrĂŒĂt er das Publikum auf seinem aktuellen Live-Album âGenesis Klassikâ. Und revidiert sich gleich im nĂ€chsten Satz: âEr hat das Geld, ich habâ die Haare.â
Solche markigen SprĂŒche werden von dem in Schottland geborenen ehemaligen Siltskin-SĂ€nger, mit dem Genesis 1997 nach dem Ausstieg von Phil Collins ihr letztes Studioalbum âCalling all Stationsâ aufnahmen, bald auch wieder in Brake zu hören sein. Mit einem Konzert am Freitag, 30. Juli, sorgt Ray Wilson fĂŒr einen der Höhepunkte des diesjĂ€hrigen Binnenhafenfestes. 2006 war Ray Wilson schon einmal in Brake aufgetreten und hatte ein begeistertes Publikum zurĂŒckgelassen.
Brake Events organisiert das Konzert gemeinsam mit dem Verein Kulturförderung Brake. Diese Zusammenarbeit stellt eine Premiere dar. Sie soll in Zukunft aber noch intensiviert werden, verrÀt Norbert Ostendorf von Brake Events.
Ray Wilson bringt besondere GĂ€ste mit, nĂ€mlich die Musik des Berlin Symphony Ensembles, die ihn bei dem Konzert unterstĂŒtzen werden. Rock und Pop treffen auf Klassik â die alten Genesis-Hits werden in einem ganz neuen Gewand erklingen. Der Vorverkauf fĂŒr das Konzert beginnt nach Auskunft von Norbert Ostendorf am 15. MĂ€rz.
Weitere Höhepunkte der Neuauflage des Binnenhafenfestes werden ein international besetztes Shanty-Festival sein, fĂŒr das bereits sieben Chöre ihre Teilnahme zugesagt haben. AuĂerdem versucht Ute Kikker von Brake Marketing & Touristik, am Binenhafen ein groĂes Beachvolleyball-Turnier auf die Beine zu stellen.
Genesis-Songs im Klassik-Gewand
20. Februar 2010, Kreiszeitung Wesermarsch
Brake. Es dĂŒrfte das Konzert-Ereignis des Jahres in der Kreisstadt werden: Ray Wilson, ehemaliger SĂ€nger von Genesis, kommt erneut nach Brake â diesmal zusammen mit dem Berlin Symphony Ensemble. âGenesis Klassik â Pop meets Symphonyâ heiĂt es am Freitag, 30. Juli, am Binnenhafen.
Veranstalter des Konzerts ist Brake-Events in Zusammenarbeit mit der Kulturförderung Brake. Der Kartenvorverkauf wird am 15. MÀrz beginnen.
Ray Wilson hat bereits ein groĂartiges Konzert in Brake gegeben â im August 2006 an der Stadtkaje vor voll besetzter TribĂŒne. Den Besuchern dĂŒrfte es in bester Erinnerung sein.
Norbert Ostendorf und Thomas BĂ€ker von Brake-Events freuen sich, dass der Musiker, weltweit bekannt geworden als SĂ€nger der britischen Band Stiltskin und vor allem als Mitglied der Rocklegende Genesis, erneut nach Brake kommt. âRay freut sich draufâ, weiĂ Norbert Ostendorf zu berichten. Im November hatten er und Thomas BĂ€ker ein Konzert des Musikers besucht und ihn auf ein weiteres Gastspiel angesprochen.
Welthits mit Streichern
Am 30. Juli ist es nun soweit. Ray Wilson & Berlin Symphony Ensemble kombinieren die zeitlosen Welthits der Superband Genesis mit komplexen Streicherarrangements. Die klassischen Interpretationen lassen die Musik in einen neuen Licht erscheinen: âFacettenreiche Songstrukturen und durchdachte Instrumentierungen aus den progressiven Rock-AnfĂ€ngen der Band sowie die kommerziell erfolgreichen Mainstream-Kompositionen der 1980er und frĂŒhen 1990 Jahre verschmelzen mit der klassischen Musikâ, heiĂt es in der AnkĂŒndigung. Losgehen soll es am 30. Juli gegen 21 Uhr.
Bei dem Konzert in Brake prĂ€sentieren Ray Wilson & Berlin Symphony Ensemble eine Retrospektive aus den verschiedenen Genesis-Epochen mit den SĂ€ngern Peter Gabriel, Phil Collins und Ray Wilson. Dazu gehören Songs wie âFollow you, follow meâ, âLand of Confusionâ, und âNot about usâ. Aber auch Peter Gabriels âSolsbury Hillâ, Phil Collins âIn the air tonightâ und Mike & The Mechanics âAnother cup of coffeeâ gehören zum Programm.
Das Konzert am Binnenhafen soll auf der FlĂ€che zwischen dem Tanklager und der Schleuse stattfinden, die BĂŒhne soll an der Schleusenseite aufgebaut werden, sagt Norbert Ostendorf. Und die Jungs von Brake-Events versuchen, einen Wunsch von Ray Wilson umzusetzen. Bei seinem Auftritt an der Stadtkaje vor vier Jahren hatte er mit Blick auf die Weser von Wasser und Schiffen geschwĂ€rmt. Um so ein Ambiente zu schaffen, sollen Segelschiffe neben der BĂŒhne festmachen. Das wĂ€re auch fĂŒr das Binnenhafenfest, das am 31. Juli und1. August steigt, ein Hingucker. (gg)
Kalender zeigt Ebbe und Flut an
16. Februar 2010, Nordwest-Zeitung, WEW
BRAKE - Der BrakeVerein teilt mit, dass der Hochwasserkalender 2010 ab sofort im Infopavillon an der Kaje erhĂ€ltlich ist. Mit aufgenommen wurden die Fahrtzeiten der WeserfĂ€hre âGuntsietâ und der SchnellfĂ€hre Brake-Sandstedt. Aufgrund eines Firmensponsorings kann der Kalender fĂŒr 0,50 Euro angeboten werden.
âEin kleiner, aber wirkungsvoller Ansatzâ
WIRTSCHAFTSAUSSCHUSS Stadt stellt 10 000 Euro in den Haushalt ein fĂŒr einheitliche Weihnachtsbeleuchtung
11. Februar 2010, Nordwest-Zeitung
Acht Haltestellen werden behindertengerecht umgebaut. Schwanewede beteiligt sich an den Kosten fĂŒr den FĂ€hrbetrieb.
VON TORSTEN WEWER
BRAKE - Die Stadt Brake stellt 10 000 Euro im Haushalt fĂŒr die Anschaffung einer einheitlichen Weihnachtsbeleuchtung bereit. Auf diese Beschlussempfehlung fĂŒr den Rat verstĂ€ndigten sich die Mitglieder des Hafen-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschusses einstimmig bei einer Enthaltung. âDas ist ein kleiner, aber wirkungsvoller Ansatz, um etwas fĂŒr die Innenstadt zu tunâ, sagte BĂ€rbel Bargmann (CDU). Den Antrag eingebracht hatte Ingo Logemann (SPD), der damit einen Appell an die GeschĂ€ftsleute verbinden wollte, sich ebenfalls an der Finanzierung zu beteiligen. âLasst uns das alleine machenâ, reagierte darauf jedoch BĂŒrgermeister Roland Schiefke. Die bisherigen freiwilligen und privaten Initiativen seien gescheitert. Umbau von HaltestellenSchiefke schlug vor, den Betrag so lange jĂ€hrlich wieder in den Haushalt einzustellen, bis eine angemessene Beleuchtung angeschafft ist. âMit 10 000 Euro kommen wir nicht weitâ, sagte Schiefke. Weil die Stadt weniger Finanzmittel bekommt, können in diesem Jahr nur acht statt 13 Haltestellen behindertengerecht umgebaut werden, berichtete der Erste Stadtrat Herbert Meier. Die verbleibenden fĂŒnf Haltestellen wĂŒrden dann im nĂ€chsten Jahr umgebaut. Zum Stadtbus sagte Meier, dass die Zahlen eine âdeutliche Tendenz nach obenâ zeigen wĂŒrden. Meier: âDer Bus wird immer besser angenommen. Aber wir mĂŒssen weiter Werbung dafĂŒr machen.âDie Gemeinde Schwanewede ĂŒbernimmt kĂŒnftig jĂ€hrlich 30 Prozent der Kosten (maximal 18 000 Euro) fĂŒr den FĂ€hrbetrieb nach Harriersand, teilte BĂŒrgermeister Roland Schiefke mit.Zuschuss fĂŒr BrakeVereinDer BrakeVerein hatte beantragt, den bisherigen Zuschuss in Höhe von 66 000 Euro auf 72 000 Euro zu erhöhen. Die 6000 Euro seien notwendig fĂŒr die Erstellung aktueller Informationen wie Karten oder BroschĂŒren, erklĂ€rte GeschĂ€ftsleiterin Ingrid Hayen. Der Ausschuss verwies die Entscheidung jedoch in den Finanzausschuss. Die weiteren HaushaltsansĂ€tze bewegen sich weitgehend auf Vorjahresniveau.
Geld fĂŒr Innenstadtkonzept
11. Februar 2010, Kreiszeitung Wesermarsch
Brake. 100 000 Euro fĂŒr die Entwicklung eines Konzeptes fĂŒr die Braker Innenstadt in den diesjĂ€hrigen Haushalt einstellen: Das beschloss der Hafen-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschuss als Empfehlung an den Braker Stadtrat. Der Betrag wird mit einem Sperrvermerk versehen.
Der Fachausschuss befasste sich mit dem diesjÀhrigen Etat. Die wichtigsten Punkte:
Innenstadt: Eigentlich hatte die Stadtverwaltung 200 000 Euro fĂŒr die Entwicklung eines Konzepts fĂŒr die Innenstadt vorgesehen. Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion wurde er halbiert. âWir haben grundsĂ€tzlich keine Bedenken, etwas fĂŒr die Innenstadt zu tunâ, sagte Ingo Logemann (SPD). Die Summe war der SPD aber zu hoch, zudem wollte sie einen Sperrvermerk fĂŒr die 100 000 Euro: âDas Geld ist erst dann auszugeben, wenn ein schlĂŒssiges Konzept vorliegtâ, begrĂŒndete Ingo Logemann, der auch eine schnelle Information der BĂŒrger forderte. BĂŒrgermeister Roland Schiefke (parteilos) hatte mit der Etat-KĂŒrzung kein Problem: âIch kann mit den 100 000 Euro leben.â
Der BĂŒrgermeister berichtete, dass der Vertrag mit dem Institut CBM, das die Idee eines Einkaufszentrums in der Innenstadt entwickelt hat, ausgelaufen sei. Ob dieses Institut oder ein anderes BĂŒro oder eine eigene Projektgesellschaft die Planungen fĂŒr die Innenstadt ĂŒbernehme, âobliegt der politischen Beschlussfassungâ. âWir fangen ja gerade erst anâ, sagte der BĂŒrgermeister mit Blick auf die Einleitung von Untersuchungen. Damit befasst sich am heutigen Donnerstag der Bauausschuss (16.30 Uhr, Ratssaal).
Weihnachtsbeleuchtung: Auf Antrag der SPD-Fraktion werden 10 000 Euro fĂŒr die Beschaffung eine Weihnachtsbeleuchtung fĂŒr die Innenstadt in den Haushalt eingestellt. Die SPD versteht das als âAnschubfinanzierungâ und hofft, dass auch GeschĂ€ftsleute mitziehen. Nicht nur die Sozialdemokraten, sondern auch Politiker anderer Fraktionen bestĂ€tigten, dass die Braker Innenstadt in der Weihnachtszeit 2009 traurig ausgesehen hĂ€tte. âDie 10 000 Euro sind ein kleiner, aber wirkungsvoller Ansatz fĂŒr die Innenstadtâ, befand BĂ€rbel Bargmann (CDU). Bei BĂŒrgermeister Roland Schiefke rannte die SPD mit ihrem Antrag offene TĂŒren ein. âWir sollten das von der Stadt alleine machenâ, sagte er.
Tourismus und Marketing: Im diesjĂ€hrigen Haushalt soll der Zuschuss an den Verein Brake Tourismus und Marketing auf 72 000 Euro erhöht werden. Der Basiszuschuss per Vertrag betrug bisher 66 000 Euro. Rund 6000 Euro kommen fĂŒr MaĂnahmen wie Anzeigen zum Beispiel in Radwanderkarten und fĂŒr das Nachdrucken von Prospekten dazu. Ein Betrag, der jĂ€hrlich anfalle, sagte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Ingrid Hayen. BĂŒrgermeister Roland Schiefke schlug vor, den Basisvertrag auf 72 000 Euro zu erhöhen â ohne dass dann weitere AntrĂ€ge fĂŒr MaĂnahmen gestellt werden. Die Erhöhung stieĂ bei der SPD durchaus auf Wohlwollen: âWir mĂŒssen aber noch in der Fraktion beratenâ, sagte Ingo Logemann.
FĂ€hre âGuntsietâ: Im vergangenen Jahr fielen fĂŒr die FĂ€hre âGuntsietâ erhöhte Reparaturkosten an, rund 60 000 Euro brachte die Stadt auf. Sie hat mit der Gemeinde Schwanewede wegen Kostenbeteiligung gesprochen â weil die Gemeinde mit der Weserinsel werbe, der FĂ€hrverkehr aber von Brake aufrechterhalten wird. âDie Gemeinde Schwanewede beteiligt sich mit 30 Prozent der Kosten, maximal 18 000 Euroâ, berichtete BĂŒrgermeister Roland Schiefke. Das gilt auch fĂŒr die kommenden Jahre, wenn Reparaturen anfallen. (gg)
